Belastet ein TÜNNI-Badezuber
die Umwelt?
In der heutigen Zeit eine berechtigte Frage. Auch wir von Holzbadewanne.eu haben uns dieser Frage gestellt, denn wir sind selbst enthusiastische ‚Bader‘. Vielleicht helfen Ihnen die Informationen die wir zusammengetragen haben bei der Beantwortung dieser Frage.
Holz und Wiederaufforstung
Das Holz, das zum Bau von TÜNNI-Badezubern verwendet wird stammt von nachhaltig bewirtschafteten Holzbetrieben.
Das heißt, in den entsprechenden Gebieten werden mindestens so viele Bäume gepflanzt, wie gefällt werden.
Diese Art der Bewirtschaftung ist per Gesetz geregelt und wir von den jeweiligen Fortverwaltungen der Länder kontrolliert. Raubbau wird damit entgegengewirkt. Die Aufforstung ist ökologische wichtig.
Wasserverbrauch
Wasser befindet sich in einem weltweiten, immerwährenden Kreislauf. Man kann Wasser nicht ‚verbrauchen‘ aber es kann zur falschen Zeit am falschen Ort sein – und, für die Umwelt wichtig – es kann verschmutzt werden und deswegen nicht mehr als Trinkwasser zur Verfügung stehen.
Daher ist es wirklich wichtig, dem Wasser-Kreislauf keine giftigen Stoffe zuzufügen. Aus diesem Grund raten wir von Chlor, Seife oder größeren Mengen Salz ab. Baden Sie pur in Wasser, belasten Sie die Umwelt kaum.
Eine weitere Möglichkeit bietet sich in der Nutzung von Regenwasser. Wir arbeiten daran Ihnen Ideen und Lösungen für diese Möglichkeit bieten zu können
Ofennutzung
Holz ist ein nachhaltiger Rohstoff. Beim Verbrennen wird die gleiche Menge CO2 in die Atmosphäre abgegeben wie bei der Verrottung. Eine ökologisch verantwortliche Wieder-Aufforstungspolitik macht Holz außerdem zu einem erneuerbaren Energieträger.
Der von ‚Holzbadewanne.eu‘ entwickelte Ofen gewährleistet eine hohe Verbrennungstemperatur und damit eine optimale Energieausbeute. Bei richtiger Befeuerung und der Wahl des richtigen Brennmaterials ist der Ausstoß von Kohlendioxid und Schwefeldioxid gering.
Sie können selbst dazu beitragen, den Badespass auch für die Umwelt zu einem verträglichen Unternehmen zu machen.
Achten Sie beim Ofen auf Qualität. Er sollte eine hohe Brenntemperatur und ein gutes Luftzufuhrsystem besitzen.
Wählen Sie die geeigneten Brennmittel. An erster Stelle sind hier Holzbriketts zu nennen (Heizwert ca. 19 MJ/kg). Sie werden aus gepressten Holzspänen und Holzfasern hergestellt, einem Abfallprodukte aus der Holzindustrie. Es werden keine weiteren Stoffe hinzugefügt. Schlagholz ist die nächstbeste Lösung. Es hat einen etwas höheren Feuchtigkeitsgehalt als Holzbriketts. Die Verbrennungstemperatur ist daher niedriger und die Energieausbeute damit etwas unter der von Holzbriketts (Heizwert ca. 15 MJ/kg).
Wichtig ist trockenes Brennholz. Bei richtiger Lagerung der kurzen (25-30cm), gespaltenen Holzscheite, reißt und löst sich die Rinde leicht, da Holz bei der Trocknung schrumpft. An einem geeigneten, vor Regen geschützten, aber windigen Lagerplatz, sollte das Holz locker gestapelt je nach Holzsorte zwei bis drei Jahre trocknen. Die Abdeckung mit einer Plastikplane ist nicht sinnvoll, weil das Holz darunter leicht schimmelt. Geschimmeltes Holz ist ein Zeichen für zu feuchte Lagerung.
Nur trockenes Holz zu verwenden lohnt sich für Sie, denn der Heizwert von waldfrischem, also feuchtem Holz ist wesentlich schlechter (ca. 6,8MJ/kg).
Stark harzende Holzsorten, wie Kiefer, Fichte und Lärche, sind als Brennstoff weniger geeignet, da sich bei der Verbrennung krebserregende Stoffe wie Kreosot, ein Teerprodukt, im Ofen und im Ofenrohr absetzten. Außerdem ist der Funkenflug bei harzhaltigem Holz ausgeprägter.





